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Inklusion digital umsetzen

Der digitale Stadtführer für barrierefreie Teilhabe in Ihrer Kommune

Von der Konzeption über die Datenerhebung bis zur laufenden Pflege – Ihr barrierefreier Stadtführer aus einer Hand.

Kontakt aufnehmen
Belebte europäische Stadtszene mit Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen, die gemeinsam den öffentlichen Raum nutzen
Person im Rollstuhl vor einem Treppenaufgang ohne Rampe

Barrierefreiheit ist Pflicht – doch wie umsetzen?

Kommunen sind durch die UN-Behindertenrechtskonvention und das Behindertengleichstellungsgesetz verpflichtet, Barrierefreiheit umzusetzen – nicht nur baulich, sondern auch beim Zugang zu Informationen. Menschen mit Behinderung müssen erfahren können, welche Orte in ihrer Stadt für sie zugänglich sind.

Doch wie stellen Kommunen diese Informationen bereit? Oft mit unbefriedigenden Mitteln:

  • Veraltete PDF-Listen, die bereits beim Druck nicht mehr aktuell sind.
  • Hoher Personalaufwand für ineffiziente Eigenversuche.
  • Kein zentrales, aktuelles Angebot für Menschen mit Behinderung.

Viele Verantwortliche wissen, dass sie handeln müssen – aber nicht, wie.

Ihr digitaler Stadtführer – individuell, barrierefrei, aktuell

Unser Online-Stadtführer macht die Zugänglichkeiten in Ihrer Kommune sichtbar. Für alle Menschen mit Behinderung – nicht nur für Rollstuhlfahrer.

Wir erfassen konkrete bauliche Daten zu den Adressen Ihrer Stadt: Türbreiten, Stufenhöhen, Aufzüge, Toiletten und vieles mehr. Keine pauschalen Bewertungen mit Ampelsystem – sondern transparente Messdaten, mit denen jeder Mensch selbst entscheiden kann, ob ein Ort für ihn zugänglich ist.

Denn jeder Mensch kennt sich selbst am besten. Und jede Behinderung ist individuell. Unser Ansatz setzt auf Selbstbestimmung statt Bevormundung.

Zusätzlich bieten wir auf Wunsch einen redaktionell betreuten News-Bereich und Termine-Bereich – damit Ihr Stadtführer ein lebendiges Informationsportal wird.

Vorteile im Überblick →

Kommunen, die bereits auf uns setzen

Seit 2006

20 Jahre digitale Stadtführer

9.000+

erhobene Adressen

140.000

Besucher pro Jahr

6

Kommunen betreut

Frankfurt am Main

Seit 2006 betreuen wir den Online-Stadtführer für Frankfurt am Main – eines der umfangreichsten Projekte seiner Art in Deutschland. Über 5.000 Adressen wurden erfasst und werden kontinuierlich aktualisiert.

frankfurt-inklusiv.de
Screenshot des Online-Stadtführers Frankfurt am Main auf frankfurt-inklusiv.de

Stuttgart

Für die Landeshauptstadt Stuttgart betreuen wir einen umfassenden Online-Stadtführer mit über 2.000 erfassten Adressen – und der Datenbestand wächst kontinuierlich.

stuttgart-inklusiv.de
Screenshot des Online-Stadtführers Stuttgart auf stuttgart-inklusiv.de

Eschborn

Seit 2012 zeigt Eschborn, dass auch kleinere Kommunen von einem Online-Stadtführer profitieren. Rund 400 Adressen sind erfasst – auf einer gemeinsamen Plattform, die speziell für kleinere Gemeinden entwickelt wurde.

stadtfuehrer.eschborn.de
Screenshot des Online-Stadtführers Eschborn auf stadtfuehrer.eschborn.de

Seit 29 Jahren überzeugen wir in öffentlichen Vergabeverfahren – ein Qualitätsnachweis, auf den kommunale Entscheider vertrauen können.

So entsteht Ihr Stadtführer – in drei Schritten

  1. Erstgespräch & individuelles Konzept

    Wir besprechen die Anforderungen Ihrer Kommune und entwickeln ein maßgeschneidertes Konzept.

  2. Datenerhebung & Aufbau

    Wir koordinieren die Erhebung der Zugangsdaten zu den Adressen und bauen Ihren Online-Stadtführer auf.

  3. Launch & laufende Betreuung

    Ihr Stadtführer geht online und wird von uns kontinuierlich aktuell gehalten.

Was Ihren Stadtführer auszeichnet

Konkrete Messdaten statt pauschaler Bewertung

Wir erfassen bauliche Daten detailliert – keine oberflächlichen Ampelsysteme. Türbreiten, Stufenhöhen, Aufzüge, Rampen: Jeder Nutzer erhält die Informationen, die er für seine individuelle Entscheidung braucht.

Nicht nur für Rollstuhlnutzende

Unser Stadtführer richtet sich an Menschen mit allen Arten von Behinderungen. Ob Mobilitätseinschränkung, Sehbehinderung, Hörbehinderung oder andere – die erfassten Daten sind für alle relevant.

Regelmäßige Aktualisierung durch KiKo

Wir pflegen den Datenbestand systematisch und regelmäßig. So bleibt Ihr Stadtführer aktuell – anders als PDF-Listen, die schon beim Druck veraltet sind.

Blinde Frau mit weißem Langstock und Mann im Rollstuhl nutzen Smartphones zur Navigation in der Stadt

Kein Personalaufwand für Ihre Kommune

Von der Konzeption über die Datenerhebung bis zur laufenden Pflege – wir übernehmen. Ihre Kommune profitiert, ohne eigenes Personal binden zu müssen.

Gesetzliche Verpflichtungen erfüllen

Mit dem Online-Stadtführer kommen Sie Ihren Verpflichtungen aus der UN-Behindertenrechtskonvention und dem Behindertengleichstellungsgesetz konkret nach – mit Informationen zur Zugänglichkeit vor Ort.

News- und Termine-Bereich (optional)

Auf Wunsch ergänzen wir Ihren Stadtführer um einen redaktionell betreuten News-Bereich und einen Veranstaltungskalender – für ein lebendiges Informationsportal.

Lächelnder Mitarbeiter eines Rathauses am Schreibtisch mit Laptop, der eine Karten-Oberfläche zeigt

Individuell geplant – passend für Ihre Kommune

Jede Kommune ist anders – deshalb erstellen wir individuelle Konzepte, die auf Ihre Größe und Ihre Anforderungen zugeschnitten sind. Von der kleinen Gemeinde bis zur Großstadt.

In einem unverbindlichen Erstgespräch klären wir den Rahmen.

Kontakt aufnehmen

Häufig gestellte Fragen

Was kostet ein Online-Stadtführer?
Die Kosten richten sich nach der Größe Ihrer Kommune und dem Umfang des Projekts. Im Vergleich zu Eigenversuchen mit internem Personal sind die Kosten erfahrungsgemäß gering. In einem unverbindlichen Erstgespräch klären wir den Rahmen für Ihre Kommune.
Wie viel Aufwand entsteht für unsere Kommune?
Sehr wenig. Wir übernehmen die Konzeption, koordinieren die Datenerhebung und pflegen den Datenbestand laufend. Ihre Kommune profitiert, ohne eigenes Personal für das Projekt abstellen zu müssen.
Wie läuft die Vergabe ab – müssen wir öffentlich ausschreiben?
Das hängt von den Vergaberichtlinien Ihrer Kommune ab. Wir haben langjährige Erfahrung mit öffentlichen Ausschreibungen und konnten diese seit über 20 Jahren wiederholt für uns gewinnen. Wir unterstützen Sie gerne bei den formalen Anforderungen.
Wie werden die Daten aktuell gehalten?
Wir pflegen den Datenbestand systematisch und regelmäßig – im Gegensatz zu Lösungen, die nur auf freiwilliges Nutzerfeedback angewiesen sind. So bleiben die Informationen verlässlich und aktuell.
Für welche Kommunengrößen eignet sich der Stadtführer?
Für alle – von der kleinen Gemeinde bis zur Großstadt. Wir passen das Konzept individuell an: Kleinere Kommunen nutzen eine gemeinsame Plattform, Großstädte erhalten eine individuelle Lösung.
Welche gesetzlichen Verpflichtungen erfüllen wir damit?
Der Online-Stadtführer unterstützt Ihre Kommune bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) und des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG). Er schafft Barrierefreiheit beim Zugang zu Informationen über die Zugänglichkeit vor Ort.
Warum keine einfache Bewertung mit Ampelsystem?
Weil Barrierefreiheit nicht pauschal bewertet werden kann. Jede Behinderung ist individuell – was für eine Person zugänglich ist, kann für eine andere eine Barriere sein. Deshalb zeigen wir konkrete Messdaten, mit denen jeder Mensch selbst entscheiden kann, ob ein Ort für ihn geeignet ist. Das fördert Selbstbestimmung statt Bevormundung.
Welche Arten von Adressen werden erfasst?
Wir erfassen alle Kategorien öffentlich zugänglicher Orte: Restaurants, Cafés, Museen, Behörden, Arztpraxen, Parks, Einkaufsmöglichkeiten, Kultureinrichtungen und weitere relevante Adressen – je nach Bedarf Ihrer Kommune.
Ist der Stadtführer nur für Rollstuhlfahrer?
Nein. Unser Stadtführer erfasst Daten, die für Menschen mit allen Arten von Behinderungen relevant sind – Mobilitätseinschränkungen, Sehbehinderungen, Hörbehinderungen und weitere. Die konkreten Messdaten ermöglichen jedem Nutzer eine individuelle Einschätzung.
Ist der Stadtführer selbst barrierefrei?
Die Websites der Stadtführer werden nach aktuellen Barrierefreiheitsstandards (WCAG) entwickelt, damit sie für alle Nutzer zugänglich sind – unabhängig von der Art ihrer Behinderung oder den eingesetzten Hilfstechnologien.
Gibt es Fördermöglichkeiten für Kommunen?
Ja, es gibt verschiedene Förderprogramme, die Kommunen für Barrierefreiheitsprojekte nutzen können. Wir haben diese bereits recherchiert und beraten Sie gerne zu den Möglichkeiten für Ihre Kommune.
Kann der Stadtführer in bestehende kommunale Webauftritte integriert werden?
Der Stadtführer wird als eigene Website betrieben, die flexibel in Ihren bestehenden Webauftritt eingebunden werden kann – zum Beispiel als Verlinkung oder als Subdomain Ihrer kommunalen Website.

Ins Gespräch kommen

Lassen Sie uns gemeinsam besprechen, wie ein Online-Stadtführer für Ihre Kommune aussehen kann. Unverbindlich und individuell.

Kontakt aufnehmen Belebter europäischer Stadtplatz im goldenen Stundenlicht mit Menschen aller Altersgruppen und Fähigkeiten

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